Irland Tag 2: Clifden Castle

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Ein aufregender Tag geht zu Ende. Wir waren noch kurz in Clifden, um eine Kleinigkeit zu essen. In einem kleinen Pub gab es Livemusik zum Essen. Perfekt! Ich habe mich in den Spielpausen wunderbar mit einer gebürtigen Deutschen unterhalten. Sie ist in Australien aufgewachsen, hat dort einen irischen Mann geheiratet und jetzt wo die Kinder aus dem Haus sind, haben sie alles verkauft und reisen durch Europa. Und lassen natürlich die Heimat ihres Mannes nicht aus. Nach Deutschland sollte es auch noch gehen. Sie bleiben überall so lange, wie so wollen. Hach! Sehnsucht!

Nach dem Essen wollten wir uns noch ein wenig die Beine vertreten (als wenn wir den Tag am Coral Beach und an der Dogsbay nicht schon genug gelaufen sind..) und sind gegenüber von unserem netten B&B den Weg zum Clifden Castle gelaufen. Es wurde langsam immer dunkler und als wir am Castle angekommen sind, einen Geocache gesucht und alles fotografiert hatten, war es quasi finster. Auf dem GPS-Gerät von Herrn Zitronenkojote ging hinter dem Schloss ein Weg weiter, der deutlich kürzer aussah, als der Hinweg. Also haben wir es gewagt – und standen auf einmal vor einem Weidetor mit “Durchgang verboten!”-Schild. OWEH! Es war mittlerweile Nacht geworden und stockfinster. Also entweder die 2 km über den matschigen Weg bergauf zurück oder 150 Meter über die Weide zur Straße. Die konnten wir schon hören bzw. sehen. Wat nu?

Mist. Links von uns war ein Haus. Wir haben es dann tatsächlich gewagt und sind über das Tor geklettert und über die Wiese gestapft. Die ganze Zeit mit dem sicheren Gefühlt im Nacken, dass die Besitzer aus dem Haus gestürmt kommen oder uns dämliche Touristen gleich mit Hund oder Schrotflinte verjagen. Zum Glück ist nichts passiert *lol*. Am Ende der Wiese waren noch zwei Gatter zu bewältigen und dann standen wir mit unheimlich schlechtem Gewissen, rasendem Puls und nassen Füßen wieder auf der Sky Road. Glück gehabt!

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1. Mai

Am ersten Mai haben wir uns einen Geocache in einem der vielen Geseker Steinbrüche ausgesucht. Ich komme aus der Geseker Gegend und war als Kind öfter am Sonntag in Steinbrüchen unterwegs. Es war immer spannend und ich war begeisterte Fossilienklopferin *grins*

Die Dyckerhoff Zementwerke haben einen Teil eines Steinbruchs in einen großen Park umgewandelt und der Geocache führte einmal durch den ganzen Park. Der Steinbruch ist riesig und im hinteren Teil wird er auch noch betrieben. Wenn man oben an der Kante steht, macht man erst einmal große Augen!

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Unten im Park hat eine Künstlerin diverse Skulpturen aufgestellt, mit deren Beschreibungen und Bedeutungen ich persönlich jetzt nicht so viel anfangen konnte. Irgendwie kann man da immer irgendwelchen hochtrabenen Kram à la “Vergänglichkeit, Wiedergeburt, Tod u.ä.” dazu schreiben und jemand, der davor steht, denkt nur: Häää, und was hat das mit ner Betonsäule zu tun???

Herr Zitronenkojote suchte also munter den Cache, Frau Zitronenkojotin hatte nach 1,5 Stunden keine Lust mehr und hat lieber Blümekes und Steindinger und Bienen mitten in der Einflugschneise fotografiert oder Fossilien gesucht. Nach 3 Stunden waren wir dann endlich durch und das Finale hat sich dann sogar gelohnt. Insgesamt war der Cache toll gemacht!

Danach sind wir noch weiter auf die sagenhaft kleine Geseker Gösselkirmes. Ich hatte gehofft, Maronen zu bekommen. War nix! Kennt man in Geseke wohl nicht… Naja, Libori und Allerheiligenkirmes kommen bestimmt. Wir haben uns dann mit einer recht leckeren Pizza für den Tag belohnt Smiley

Fazit: Steinbrüche sind immer noch so cool wie in der Kindheit. Jetzt brauch ich nur noch einen kleinen, verwachsenen und lange stillgelegten Steinbruch MIT Bademöglichkeit bitte! ♥

Kennt da jemand zufällig einen, in dem der Aufenthalt nicht gleich illegal und Hausfriedensbruch ist??

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Der April macht was er will

Nachdem wir unseren Garten jetzt so gut wie “fertig” haben (jahaa, ich weiß, der ist nie fertig!), haben wir uns heute mal einen ruhigen Tag gegönnt. Mit Lisa und ihrem Freund sind wir Nachmittags bei dem schönen Sonne-Wolken-Regen-Wetter eine Runde ins Lippetal zum Geocachen gefahren. Die Regenschirme hatten wir eingepackt, aber bis auf ein paar Tropfen hatten wir Glück! Dafür kamen rings um uns herum lauter Regenschauer runter. Ein beeindruckender Anblick, wenn der Regen aus den Wolken bricht und gleichzeitig die Sonne die Landschaft berührt. Ein Regenbogen war aber leider nicht dabei. Aber eine kleine Schnecke ist uns über den Weg gekrochen.

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