Die Ruine des Klosters von Katholiko und das Reifendruckdings

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Nachdem wir den Megane getauscht haben, sind wir frischen Mutes mit unserem super hippen Beetle Cabrio losgedüst. Es sollte zum Kloster Katholiko gehen. Herr Zitronenkojote hatte einen Geocache dort heraus gesucht. Es ging auf die Halbinsel Akrotiri und dort haben wir am Kloster Moni Gouverneto geparkt. Auf dem Weg dorthin hat die ganze Zeit ein Lämpchen für Reifendruck geblinkt und ich dachte schon, wir hätten die nächste Mistkarre erwischt. Unterwegs haben wir noch extra Luft auf die Reifen gepustet und sind dann doch hoch zum Kloster. Mit leichten Bauchschmerzen, ob wir nach 2 Stunden dort mit einem Plattfuß stehen würden…

Das Kloster Gouverneto sah zwar sehr hübsch aus, man durfte aber nur daran vorbei laufen. Drinnen war man nicht erwünscht, was auf einigen Schilder im Außenbereich deutlich gemacht wurden. Naja, egal, wir wollten ja auch zu der Klosterruine.

Hinter dem Kloster sollte der Weg dann los gehen. Und wieder ein Schild. Angeblich wäre der Weg gesperrt. Uns kam aber gerade eine Familie mit Kleinkindern und in Flipflops entgegen. O.o Ja wie jetzt? Wir sind dann trotzdem bei brüllender Hitze runter gegangen. Mir ging’s irgendwie mies den Tag. Meine Knie schmerzten wie Hulle, ich war total aus der Puste, hatte dazu noch meine Tage und war wegen dem Reifendruckdings auch irgendwie generell schlecht drauf. Der Weg war eigentlich nicht lang, aber er kam mir endlos vor. Unten angekommen, hat sich die Plackerei aber gelohnt! Eine total verwunschene Klosterruine, eine Brücke, die sich über die Schlucht spannt. Wie cool ist das denn??

Herr Zitronenkojote wollte erstmal einen Geocache auf dem gegenüberliegenden Hügel suchen. Nun gut, ich machte erstmal Pause im Schatten und turnte etwas in der Ruine herum. Als ich ein Gebäude erkraxelt hatte, sprang mir von rechts auf einemal eine Ziege fast auf den Kopf. HUCH!! Ich hab meine Kamera leider nicht mehr schnell genug in Position gehabt und es bleibt nur ein verwackeltes Irgendwas zu sehen. Egal. Ich poste es troztdem. Obwohl ich eigentlich eine absolute Allergie gegen verwackelte Bilder oder schiefen Horizont habe. WAAH!

Wir hätten den Weg noch weiter runter gehen können, das haben wir uns aber gespart. Bilder vom Kloster Katholiko und auch von der wunderbaren Bucht weiter unten findet ihr übrigens bei Melli im Blog! Schaut mal vorbei!

Ach so: der Reifen war dann nicht platt. Der Sensor war nur kaputt. Also alles gut…. Außer, dass wir den nächsten Tag schon wieder ein neues Auto bekamen. Aber das ist eine andere Geschichte Zwinkerndes Smiley

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Loutro, ein Tagesausflug zu einem Paradies in Türkis

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Ich müsste mal langsam anfangen, die Bilder unserer Reise nach Kreta im September zu verwurschteln. Und da mich gerade ein blöder Infekt mit einem ziemlichen Arschlochhusten aus dem Büro fernhält (kommt nicht gut, wenn ich Kunden dauernd anhuste bzw. einen schönen Hustenanfall bekomme ….), kann ich ja auch einmal damit anfangen, ne?

Tja, unsere Kretareise. Die Insel hat Samos definitiv nicht den Rang abgelaufen. Kreta ist sehr vielseitig, aber man unterschätzt wirklich die Entfernungen! Wahrscheinlich werde ich sicherlich irgendwann noch einmal hinfahren und dann einen anderen Teil der Insel erkunden. Aber eigentlich weiß ich jetzt, dass ich kleine, gemütliche Inseln mit weniger Touristen lieber mag ♥.

Untergebracht waren wir in einem wirklich schönen Hotel am Hang oberhalb von Rethymnon. Irgendwie suchen wir uns immer Hotel irgendwo auf nem Berg aus.. Fast jeden Urlaub.. Seltsam. Wahrscheinlich hoffe ich, dass ich mir so die Kilos wieder abtrainieren kann, die ich im Urlaub immer zunehme.

Ab dem zweiten Tag hatten wir ein Auto gemietet. Wir wollten es noch einmal richtig krachen lassen, bevor wir in die Familienplanung gehen und haben daher ein Cabrio gemietet. Rattenteuer und was bekamen wir? Einen uralten, verranzten Renault Megane. Während der Fahrt an die Südküste nach Hora Sfakion kamen die Mängel der Karre dann zutage und ich hatte zwischenzeitlich echt Angst. Der Weg war nicht ohne. Durch die Berge, durch Serpentinen und wieder runter zur Küste. Mein Gurtstraffer funktionierte nicht, irgendeine Warnlampe war dauerhaft an, es kam ein seltsames Klopfen aus dem Motorraum u.u.u. Wir waren froh, als wir im Hafen angekommen waren und die Fähre nach Loutro erwischt haben. Das ist ein kleiner Fischerort, der sehr abgeschieden liegt und den man nur mit dem Boot erreichen kann. Als wir ankamen, war ich ABSOLUT BAFF von diesem glasklaren, türkisblauen Wasser! HAMMER!

Wir hatten Schnorchelzeug mit und Herr Zitronenkojote wollte oben auf dem Berg beim alten Kastell noch einen Geocache heben. Also sind wir bei 35 Grad hochgekraxelt. *schwitz* Um das Kastell graste eine Herde Ziegen, die sich von nix beeindrucken ließen. Allerdings hat sich der Aufstieg gelohnt, denn der Blick von oben auf den Ort war wunderschön. Nach dem Abstieg in praller Sonne waren wir dann völlig fertig und haben uns erst einmal in einem der vielen Restaurants im Hafen erholt.

Loutro hat zwar auch zwei Strände, aber die waren noch eine gute Strecke in praller Sonne an der Steilküste versteckt. Wir sind also im Hafen geblieben und haben uns ein felsiges Plätzchen im Schatten gesucht, um noch ein wenig zu schnorcheln.

Mit unserem Klapper-Megane sind wir dann irgendwie wieder im Hotel angekommen und haben dann kurz überlegt. Wollen wir uns wirklich eine Woche lang mit einem sauteuren Schrottauto rumquälen und uns ewig ärgern? NEIN! Also haben wir den Vermieter angerufen und noch am gleichen! Abend ein ziemlich neues Beetle-Cabrio bekommen. GEHT DOCH \o/.IMG_9887IMG_9889IMG_9891IMG_9892IMG_9897IMG_9902

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