Auf den Straßen Madeiras

On the road

Ich weiß, ich weiß! Tote Hose hier im Blog…… Ich bin noch nicht wieder so richtig im Tritt. Ich habe bisher absolut nicht die Muße gehabt, Bilder zu bearbeiten. Dazu liegt mir der Herr Zitronenkojote wieder mit dem Fotobuch von Kanada in den Ohren. Jaaahaa, das ist auch noch nicht fertig. Noch nicht mal angefangen, um genau zu sein..

Jetzt bekommt ihr aber erst einmal wieder Futter für die Augen!

Ich habe ein paar Bilder von “aufe Straße” rausgesucht. Auf Madeira Straßen kann einem nämlich so gut wie alles passieren: Kühe, Felsbrocken, Laster, Menschen, Tiere, andere Touristen, Flughafenlandebahnen, Busse, gesperrte Straßen, Tunnel, Wasserfälle, dichtester Nebel.. Um mal einen kleinen Auszug zu präsentieren.

Wie oft da einfach ein riesen Felsbrocken mitten auf einer Bergstraße lag. Eine Straße war sogar bis zur Hälfte der Fahrbahn auf einer Länge von bestimmt 10 Metern einfach weggebrochen. Da fährt man nichtsahnend um eine Kurve und an einer rechts abbiegenden Straße sieht man Absperrband. Wenn auf Madeira was abgesperrt, also richtig gesperrt ist, dann soll das schon was heißen! Normalerweise stellen die da zwei Pümpel hin und man muss drum rumfahren. Oder man muss das tiefe Schlagloch selber erkenn und umfahren. In diesem Fall hat man dann eben im Vorbeifahren nur noch die halbe Straße gesehen. Und fragte sich im nächsten Moment, ob man das wirklich gesehen hat. O.o

Und dann fährt man auf der einen Inselseite im schönsten Sonnenschein los, fährt über die Berge und befindet sich auf einmal im Nebel des Grauens. Ich habe noch nie so einen Nebel gesehen! Kaum 5 Meter Sicht. Und das auf engen Straßen, mit Serpentinen, rechts neben der Fahrbahn tiefe Abgründe, teilweise keinerlei Fahrbahnbegrenzung und in aufkommender Dunkelheit. Das Bild hier spiegelt die Lage noch nicht mal annähernd dar.. Ich hab es auch an einem anderen Tag geschossen. Aber egal. Vielleicht könnt ihr es euch ja dann besser vorstellen.

Nebel des Grauens

Ich habe noch nie in meinem Leben Todesangst gehabt. DA HATTE ICH ES! Die riesen Felsbrocken und Erdrutsche, die wir die anderen Tage gesehen habe, kommen ja nicht von ungefähr. Es ist jetzt feucht, es regnet vielleicht sogar (man sieht ja nix!) und wir fahren im Nebel eine Passstraße runter. Da könnte ja mal ohne Probleme so ein klitzekleiner Felsbrocken genau dort auf die Straße fallen, wo wir gerade langschleichen. Das kann ja mal passieren! Oder?

So oder so ähnlich habe ich dann die 3/4 Stunde verbracht, die wir zurück ins Tal gebraucht haben. Erst ganz unten an der Küste war wieder klare Sicht. Von dem Abend habe ich keine Bilder. Ich war leider mit Angst haben beschäftigt. Herr Zitronenkojote meinte zwar, ich solle filmen, aber man hätte ja eh nicht viel erkannt. Und ihn hätte es nur abgelenkt. Der sollte uns heil runterbringen!!!

Wie ist es, habt ihr im Urlaub mal richtig Angst bekommen? Also so richtig? Er zählt doch mal!

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9 Gedanken zu “Auf den Straßen Madeiras

  1. Deine Bilder machen Vorfreude!!!
    Für uns geht es in ein paar Tagen los – am 24sten…
    Mal schauen, ob wir genauso viel Glück mit dem Wetter haben, wie Du anscheinend hattest.
    Viele Grüße…

    • Oh! Dann wünsch ich euch viel Freude! Und unbedingt Mietwagen nehmen und ab auf die Insel, wandern und hoch auf die Ebene!!!

      Und wir hatten jedes Wetter. Praktischerweise war immer auf einer einer Seite Regen (Meistens unsere südliche) und auf der anderen Seite Sonne :). Obwohl es normalerweise ehr anders herum ist.

  2. Bilder, die mich an meinen Kreta-Urlaub erinnern, schön! Dort hatte ich auch das erste Mal Angst. Es war eine sehr, sehr schmale Straße, wie üblich, so schön in den Bergen. Ich im kleinen Mietwagen, etwas Höhenangst und plötzlich kommen da 2 LKWs angerast (und ich dachte, mein Auto wäre schon zu breit für die Straße). Ich wusste nicht, was ich tun sollte und bin einfach stehengeblieben und hab stur geradeaus geguckt. Die LKWs haben es tatsächlich geschafft, an mir vorbeizufahren. Ich weiß bis heute nicht, wie das geklappt hat :D Da bekommt man schon Angst.. aber ein paar Kurven und LKWs weiter ging es schon besser und ich hab mich dran gewöhn.t

    • Ha! Das mit den LKW kenn ich. Oder Busse. Mitten im Ort. In einer Kurve… Da kommt man schon ordentlich ins Schwitzen :). Mittlerweile fährt ja Herr Zitronenkojote, ich genieße lieber den Ausblick. Die Einheimischen wissen in der Regel, wie sie mit den Touristen umzugehen haben. Und die können das schon sehr gut einschätzen, wo sie mit Ihren Kisten durchkommen oder nicht :)

  3. Tolle, die Bilder – vor allem die Schwarzweißaufnahmen finde ich total beeindruckend – irgendwie sooo… Zeitgeschichtlich, irgendwie… ;-)
    Ich sehe gar keine Autoteile, sowas blende ich aus – ich sehe Kühe, überall Kühe! :mrgreen:
    Fast wie in Irland – nur waren es da immer Schafe, überall Schafe.
    Angst, hmmm… Angst hatte ich in Kanada, mit nur dünner Zeltplane zwischen mir und den Bären.

      • Das war im Jasper-Nationalpark. Ein Wanderurlaub mit deutscher Reiseleitung, vor etwa 24 Jahren… Wir haben in Zweierzelten genächtigt und sollten alles Essbare in Beuteln in die Baumkronen hochziehen – vorsichtshalber… ;-)

    • Danke! Nun ja. Weil es hier um das Autofahren auf Madeira geht und der Mietwagen eine wichtige Rolle gespielt hat. Warum soll ich dann so tun, als wenn er nicht mit dabei gewesen wäre?

      Ich hab aber auch genug Bilder ohne Auto, keine Sorge.

Kommentare? Aber immer gerne doch :)

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