Eine Villa für die Meerschweinchen!

Leute, es tut mir leid, dass ich mich so lange nicht gemeldet habe. Durch einen Todesfall in der Familie hatte ich leider sehr viele andere Dinge zu regeln und den Kopf absolut nicht frei. Auf auf schlimme Dinge folgen aber auch schöne: wir haben Nachwuchs bekommen! Also Meerschweinchennachwuchs meine ich Zwinkerndes Smiley

Nach dem Umzug in unser Haus hatten wir nun endlich Platz um den Schwermeinchen ein angemessenes Zuhause zu bauen! Herr Zitronenkojote hat die letzten zwei Tage fleißig unter der Bauoberaufsicht von Mr. Swiffer gewerkelt und geschraubt und gestern war es vollbracht!

Zudem bekommen wir Zuwachs. Ein kleines Geschwisterpärchen ist bei uns eingezogen. Meine Freundin hatte zwei Weibchen bekommen, von denen eines trächtig war. Tja, und jetzt hat sie mittlerweile 11 Schweine und das nächste ist ebenfalls schwanger.. Den potentesten Bock habe ich ihr abgenommen und Fräulein Nuff hat ihn  Hugh Hefner getauft. Heffy wird, sobald er kastriert ist und in ein paar Wochen nicht mehr “scharf schießen” kann, in die Mädels-WG umziehen. So klein und putzig er aussieht, hat er doch schon zwei Schweinedamen geschwängert. Der Kleine hat es also faustdick hinter den Ohren! Doof ist nur, dass ich ihn oft aus Versehen Benny nenne. Ich weiß gar nicht warum. Ich hatte noch nie ein Tier namens Benny… O.o

Seine Schwester (bisher ohne Namen..) ist gestern zusammen mit meinen älteren Damen in den großen Käfig eingezogen und fühlt sich pudelwohl! Nur Heffy mussten wir in einen anderen Raum stellen, da er in Gegenwart der Playmates leider sehr unruhig war.. Er muss sich dann noch etwas gedulden, bis er in die Villa einziehen kann.

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Mythos Stein

1. Mai

Am ersten Mai haben wir uns einen Geocache in einem der vielen Geseker Steinbrüche ausgesucht. Ich komme aus der Geseker Gegend und war als Kind öfter am Sonntag in Steinbrüchen unterwegs. Es war immer spannend und ich war begeisterte Fossilienklopferin *grins*

Die Dyckerhoff Zementwerke haben einen Teil eines Steinbruchs in einen großen Park umgewandelt und der Geocache führte einmal durch den ganzen Park. Der Steinbruch ist riesig und im hinteren Teil wird er auch noch betrieben. Wenn man oben an der Kante steht, macht man erst einmal große Augen!

Steinbruch

Unten im Park hat eine Künstlerin diverse Skulpturen aufgestellt, mit deren Beschreibungen und Bedeutungen ich persönlich jetzt nicht so viel anfangen konnte. Irgendwie kann man da immer irgendwelchen hochtrabenen Kram à la “Vergänglichkeit, Wiedergeburt, Tod u.ä.” dazu schreiben und jemand, der davor steht, denkt nur: Häää, und was hat das mit ner Betonsäule zu tun???

Herr Zitronenkojote suchte also munter den Cache, Frau Zitronenkojotin hatte nach 1,5 Stunden keine Lust mehr und hat lieber Blümekes und Steindinger und Bienen mitten in der Einflugschneise fotografiert oder Fossilien gesucht. Nach 3 Stunden waren wir dann endlich durch und das Finale hat sich dann sogar gelohnt. Insgesamt war der Cache toll gemacht!

Danach sind wir noch weiter auf die sagenhaft kleine Geseker Gösselkirmes. Ich hatte gehofft, Maronen zu bekommen. War nix! Kennt man in Geseke wohl nicht… Naja, Libori und Allerheiligenkirmes kommen bestimmt. Wir haben uns dann mit einer recht leckeren Pizza für den Tag belohnt Smiley

Fazit: Steinbrüche sind immer noch so cool wie in der Kindheit. Jetzt brauch ich nur noch einen kleinen, verwachsenen und lange stillgelegten Steinbruch MIT Bademöglichkeit bitte! ♥

Kennt da jemand zufällig einen, in dem der Aufenthalt nicht gleich illegal und Hausfriedensbruch ist??

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Hallo!

Swiffer the Cat

Da ich ja mittlerweile einige neue Leser habe, möchte ich euch einen wichtigen Teil in unserem Leben vorstellen:

Bubbles 5

Mr. Swiffer!

Unser ziemlich bekloppter, frecher, treuer, lieber, fluffiger, kartonliebender Mainecoon-Perser Mix! Mr. Swiffer mag grundsätzlich jeden Menschen und grundsätzlich jeder Mensch mag Mr. Swiffer.

Wir haben ihn vom Tierarzt bekommen, nachdem der Kater meines Mannes in hohem Alter an Nierenversagen gestorben ist. Wir waren auf der Suche nach einer neuen Katze, hatten aber keine bestimmten Vorstellungen. Ich dachte an eine normale deutsche Hauskatze. Denn Geld für Rassetiere will ich nicht ausgeben. Ich brauch kein Statussymbol, sondern ne Katze! Herr Zitronenkojote liebäugelte etwas mit einem ziemlich hässlichen Perser aus dem Tierheim, mit dem ich mich aber nicht anfreunden konnte. Zudem mag ich die platten, überzüchteten Gesichter von manchen Persern nicht.

Gewohnheitsmäßig frage ich auch immer bei unserem weltbesten Tierarzt nach, ob er jemanden kennt, der jemanden kennt, der gerade ein Nottier hat. Und was sagt die Sprechstundenhilfe? “Jaaa, wir haben gerade eine Fundtier ist. Ist gerade vor ein paar Tagen kastriert und behandelt worden. War ziemlich verlottert.”

Nachdem ich mich erkundigt hatte, um was für ein Tier es sich denn handelt, bekam ich die Antwort “ein weißer Langhaarkater. Irgendein Mix. Wahrscheinlich Perser.” Wuhääää!  “Hat der denn ein richtiges Gesicht?” “Ja, ein ganz normales Katzengesicht!”

HA!

Na da konnte uns doch nichts mehr halten! Als wir dann in die Praxis kamen, hatte die Sprechstundehilfe das Tier schnell aus dem Käfig und im Arm. Und er schnurrte und schnurrte! Und ich war nach einem Blick in seine Bernsteinaugen verliebt!

Wir durften ihn gleich mitnehmen und nach einer Stunde hatte er sich eingelebt. Er war ziemlich unerschrocken und mutig. Staubsauger, Bohrmaschine? Alles egal! Mitten drin statt nur dabei!

Bei der Namensfindung waren wir uns dann ziemlich schnell einig, dass er mit dem Puschelschwanz Mr. Swiffer heißen musste. Er macht seinem Namen auch alle Ehre. Einmal hinterm Schrank her und alles ist sauber!

Mittlerweile haben wir ihn seit 2 Jahren. Am Anfang war es etwas anstrengend. Wir waren es gewohnt, dass unser alter Kater Jerry ruhig mit uns im Schlafzimmer schläft. Mr. Swiffer wollte natürlich auch mit uns im Schlafzimmer schlafen. Leider wollte er des Nachts auch darin herumturnen. Hinterm Schrank, auf den Regalen. Überall. Miauend. Nachdem ein Regal mitsamt dem nicht ganz leichten Mr. Swiffer in der Nacht gen Boden gesegelt ist, haben wir dann beschlossen, dass die Schlafzimmertür nachts zu bleibt.

Mr. Swiffer hat allerdings beschlossen, dass er sehr ausgiebig und stundenlang an besagter Tür kratzen und laut miauen kann.

Das haben wir dann eine Zeitlang mitgemacht, bis er dann nachts in der Wohnung sein eigenes Zimmer mit allem Zipp-und-Zapp hatte und nur noch Morgens am halb sechs an der Esszimmertür gekratzt hat *stöhn*. Den Rest des Tages hatte er natürlich die Wohnung für sich.

Naja, wir hatten uns mit dem Rabauken arrangiert und seitdem wir jetzt in unser Haus umgezogen sind, hatte sich das Problem erübrigt. Das Schlafzimmer wurde Katzensicher eingerichtet und er schläft endlich bei uns. Meist am Fußende oder auf dem Teppich vor meinem Bett. ♥

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